1. Tag   15.09.2003

Montag – Hinreise nach Budapest.

 

Am Montag, den 15.9. traf sich die Reisegruppe gegen sieben Uhr schon erwartungsvoll und frohgelaunt am Eppsteiner Bahnhof. Die S-Bahn beförderte alle pünktlich zum Frankfurter Hauptbahnhof, wo uns der EC 25 nach Budapest DELI PU in einem Großraum- wagen aufnahm. Bei schönem und warmem Wetter startete der Zug pünktlich um 8:19 Uhr in Richtung Ungarn. Die Stimmung war gut und gegen 10 Uhr setzte sich der erste Spähtrupp in Richtung Speisewagen in Bewegung. Größere Gruppen folgten gegen 11 Uhr, um Hunger und vor allem den (Bier) Durst zu stillen.

Einige Zeit später griff die Müdigkeit um sich und für eine Weile war Ruhe eingekehrt.

Nachdem die Lebensgeister wieder geweckt waren, erreichte der Zug fremde Gefilde und wir näherten uns Wien. Die Landschaft wurde interessant, wir fuhren schon an der DONAU entlang.

Ab Wien fiel die Klimaanlage in unserem Reisezugwagen aus. Von da an nahm die Temperatur saunaartige Züge an. In Ungarn, nach einem problemlosen Grenzübergang, hatte man den Eindruck, dass auch der Sauerstoff abnahm. Trotz dieser kleine Mängel erreichten wir pünktlich nach 10 ½ Stunden und 977 Bahnkilometer Budapest.

Dort übernahm Frau Agnes Richter – eine vitale, sprachgewaltige

78 jährige Dame, das Kommando - und brachte uns per Bus zum Hotel Flamenco. Das Hotel entsprach unseren Erwartungen, auch die Zimmer waren schön. Nach einem guten Abendessen wurden teils die Zimmer aufgesucht, oder noch das Bier getestet. Alle waren gespannt auf den nächsten Tag.

2. Tag 16.09.

Dienstag - Stadtrundfahrt.

 

Am 16.09. nach dem Frühstück starteten wir um 9 Uhr zur Stadtrundfahrt.

Unser Weg führte über die Elisabeth-Brücke, einer modernen Kabelbrücke ohne Pfeiler in der Donau und 308 m lang, zum neugotischen Parlamentsgebäude im Stadtteil Pest.

1873 wurde aus Altbuda, Buda und Pest die Hauptstadt von Ungarn – Budapest. Buda ist der hügelige Teil der Stadt mit dem Johannisberg (595 m hoch) und dem Gellertberg (236 m hoch).

Vor dem Parlament übernahm uns eine Fremdenführerin, die uns in gutem Deutsch die Geschichte des Hauses näher brachte. Das größte Bauwerk Ungarns ist ständiger Sitz des Landtags. Der neugotische Gebäudekomplex entstand nach den Entwürfen von Imre Steindl zwischen 1884 und 1902. Er besteht aus 691 Räumen, ist 268 m lang und seine Kuppel reicht 96 m in die Höhe. Seit dem Jahr 2000 können dort die ungarischen Krönungsinsignien, die Stephanskrone, das Zepter, der Reichsapfel und das Schwert aus der Renaissancezeit besichtigt werden. König Stefan wurde im Jahre 1000 zum ersten König von Ungarn mit dieser von Papst Silvester II. gesandten Stephanskrone gekrönt. Im Jahre 1083 wurde König Stefan, der Landespatron Ungarns, heilig gesprochen.

Beeindruckend in diesem Prachtbau ist die Ausstattung mit wertvollen Hölzern, Blattgoldarbeiten, Malereien und wunderschönen farbigen Fenstern. Interessant sind die im Flur angebrachten Zigarrenhalter, da im Plenarsaal nicht geraucht werden darf.

Gemälde von Károly Lotz und Statuen von György Kiss schmücken die Wände um die Freitreppe, die heute nur für Staatsempfänge verwendet wird.

 

Nach der Parlamentsbesichtigung sind wir über die Margarethenbrücke, von der wir auch die Margaretheninsel sahen, nach BUDA zur Matthiaskirche und zur Fischerbastei gefahren, von der wir einen wunderbaren Blick über die Donau und Pest hatten.

Unter uns lag z.B. die Kettbrücke, welche die älteste Brücke von Budapest ist. In den Jahren 1839 – 1849 wurden die Bauarbeiten von Adam Clark nach Plänen von Tierney Clark ausgeführt. Auftraggeber für dieense Brücke war Graf Istva`n Szèchenyi.

Die über siebenhundert Jahre alte Matthiaskirche ist eine Krönungskirche z.B. wurden dort Kaiserin Elisabeth (Sissi) und Kaiser Franz Josef I. gekrönt. Ab 1541 diente sie allerdings lange als türkische Moschee. Nach der Befreiung von den Türken wurde sie wieder eingeweiht.

Zwischen Matthiaskirche und den Ruinen des alten Dominikanerklosters ist das HILTON Hotel integriert.

Die Fischerbastei ist ein relativ neues Bauwerk. Sie wurde 1895 an der Stelle errichtet, wo im Mittelalter der Fischmarkt war. Daher die Benennung.

 

Frau Agnes führte uns dann durch die Budaer Bürgerstadt mit den alten und zum Teil wieder aufgebauten Häusern im Barock- und Renaissancestil. Die Häuser wurden zum Teil im zweiten Weltkrieg, danach aber 1956 während des Ungarnaufstandes von den Russen zerstört. Es gab damals viele Tote.

Nun brachte uns der Bus auf den Gellertberg. Die dortige Zitadelle erinnert an die habsburgische Unterdrückung nach dem Unabhängigkeitskampf 1848 / 1849, das Freiheitsdenkmal schuf der Bildhauer Stróbl mit einer 14 m hohen Statue, die 1947 zur Erinnerung an die Befreiung des Landes aufgestellt wurde. Am Fuße der Frauengestalt mit dem Palmzweig stehen zwei kleinere Statuen, die Allegorien des Fortschritts und des Kampfes mit dem Bösen. Am Freiheitsdenkmal war der Russenstern währen der 45 jährigen Besatzungszeit angebracht. Dieser wurde nach der Wende 1989 / 1990 entfernt, worüber sich Frau Agnes noch heute von Herzen freut. Interessant ist auch, dass alle ungarischen Fahnen in der Mitte ein Loch aufweisen. Dort haben die Ungarn Hammer und Sichel herausgeschnitten.

Am Südhang des Gellertberges gegenüber der Elisabethbrücke erhebt sich das Denkmal des heiligen Märtyrerbischofs Gellèrt. Der Legende nach haben die heidnischen Ungarn den missionierenden Bischof von dort aus in einem Holzfass in die Donau geschleudert.

 

Vom Gellertberg aus hatten wir eine schöne Aussicht auf das Gellèrtbad mit 5 Sterne Hotel, die Technische Universität und die Insel Zsèpl.

Langsam knurrte der Magen und wir fuhren wieder nach Pest in die 1890 nach Plänen von Samu Pecz errichtete Markthalle. Eine sehr große Halle, in der alles feilgeboten wird was das Herz begehrt. Etliche Salamis, Pik und Herz, wurden dort erstanden. Wir nahmen einen Imbiss ein. Es gab Marillenschnaps, Rot- und Weißwein, diverse Sorten Salami und Käse sowie Paprika und ein köstliches Fladenbrot.

Gut gestärkt brachte uns der Bus durch Pest über Ostbahnhof, Galopprennbahn und Sportstadion, vorbei an diversen Botschaften, dem Verkehrsmuseum, dem Vergnügungspark (großer Stadtpark), der Artistengalerie, dem Zoo, vorbei am berühmten Restaurant und Cafe´ Gundel zum Heldenplatz mit dem Grab des unbekannten Soldaten und der Millenniumssäule.

Die Säule ist 36 m hoch, auf der der Erzengel Gabriel, die heilige ungarische Krone und das apostolische Doppelkreuz hält. Die Säule ist von rechts und links durch viertelkreisförmige Kolonnaden umgeben. Zwischen den einzelnen Säulen sind Bildnisse ungarischer, historischer Größen aufgestellt. Die Eckpfeiler sind mit allegorischen Statuengruppen geschmückt. Rechts und links an beiden Seiten des riesengroßen Platzes stehen die Gebäude der Kunsthalle bzw. das Museum der Bildenden Künste. Frau Agnes erzählte uns die Geschichte Ungarns.

Von dort fuhren wir zum Opernhaus, das wir auch von innen besichtigten. Das Opernhaus ist eines der schönsten Baudenkmäler der Hauptstadt. Es ist ein im italienischen Renaissance-Stil erbautes Werk von Miklós Ybl. Es kostete 3,3 Millionen Goldforint und durfte laut Kaiser Franz Josef I. nicht größer sein als das Wiener Opernhaus. Nur ungarische Künstler und Bauhandwerker durften beschäftigt werden. Am 27.9.1884 wurde das Haus eröffnet mit der Oper Bánk Bán, von Ferenc Erkel, im Beisein von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth in der prächtigen Kaiserloge.

Auf der linken Seite des Zuschauerraumes ist eine Loge, in der Kaiserin Elisabeth saß, wenn sie alleine die Oper besuchte. Die Decke des Zuschauerraumes schmückt eine neubarocke Freske mit Apollo und Göttinnen. Der Umfang beträgt 45 Meter. Der Kronleuchter stammt aus Mainz und wiegt 2,5 Tonnen. Den Kranz der der Decke schmückt rundherum ein Puttenorchester. Man erzählt die Legende, dass die Putten jede Nacht aus der Oper des Vorabends eine Melodie spielen. Das Haus hat 1260 Sitzplätze. Die Bühne ist 13,5 m bis 26 m breit und 42 m tief. Die Akustik ist hervorragend. In den Jahren 1981 – 1984 wurde die Oper renoviert. Allein 2,7 kg Blattgold wurden verarbeitet. Die Bühnentechnik wurde modernisiert.

Seit 1996 gibt es immer am Faschingssamstag einen Opernball (von 1934 – 1996 ausgefallen). EURO 800.- kostet eine Karte in der Loge sonst 8.000 Forint ~ Euro 35.- für Stehplätze.

Neben dem Zuschauerraum ist der Bertolan Székely - Saal noch im Originalzustand. Ein roter Salon mit einem 51qm großen handgeknüpften Teppich. Die Holzvertäfelung ist sizilianische Eiche. Der erste Dirigent des Hauses ist Hans Richter, der auch in London, Wien und Bayreuth dirigiert. Die Marmorsäulen im Königstreppenhaus bestehen aus cienesischem Marmor.

 

Nach all diesen prächtigen Bauten und Sehenswürdigkeiten haben wir die Heimfahrt angetreten. Es gab einen kleinen Stau und Frau Agnes sagte: „ Es haben sich zwei Autos geküsst.“

 

Nach einem köstlichen Abendessen und einem Bierausflug im Parkrestaurant gegenüber dem Hotel fielen wohl alle todmüde ins Bett.

 

3. Tag 17.09.

Mittwoch – Fahrt nach EGER (lat. Agria) früher Erlau.

 

Unser Bus mit Janosch, dem Fahrer und mit Agnes war wieder pünktlich mit uns in Richtung EGER abgefahren. In Buda fuhren wir an dem Königlichen Schloss vorbei, dem Wahrzeichen Budapests bzw. dem Wahrzeichen Ungarns. Zwischen dem 13. – 20. Jahrhundert wurde diese Burg immer wieder bekriegt und belagert. Nach den Türken saßen darin die Habsburger, der Palast wurde im Laufe der Jahrhunderte dreimal zerstört und immer wieder im Stil der jeweiligen Epoche aufgebaut. Seine heutige klassizistische Gestalt gewann der Palast nach dem zweiten Weltkrieg. In seinen Gebäuden sind z.B. die Nationalgalerie, die Szèchenyi Nationalbibliothek, das Historische Museum und das Geschichtliche Museum untergebracht. Außerdem passierten wir den Eingang der Kapelle des Paulinerordens, die sich in einer Grotte des Gellertberges befindet. Als nächstes fuhren wir an dem sehr schönen Kurhaus von Budapest vorbei, welches zum Teil schon renoviert ist.

Dann ging es auf die N3 nach EGER. Die Stadt hat 80 – 90 000 Einwohner. Eger ist eine Barockstadt. Wir liefen am Szinház-Theater vorbei zur neoklassizistischen Basilika, welche die zweitgrößte katholische Kirche von Ungarn ist. Bei unserem Rundgang durch die sauberen und gepflegten Gässchen von Eger sahen wir die Burg, an der 1552 die Türken vorerst aufgehalten wurden. Jedoch ab 1595 war Ungarn 150 Jahre von den Türken besetzt. Ein Minarett, das nördlichste in Ungarn, zeugt noch heute von dieser Zeit.

In Eger gibt es eine Tabakfabrik, eine Stilmöbelfabrik sowie Weinkellereien (z.B. Erlauer Stierblut) und ein Thermalbad. Es gibt eine pädagogische Hochschule, in der Lehrer und Erzieher ausgebildet werden.

Weiter führte uns der Weg durch Eger zur Kirche St. Anton, in der Theo Beierlein seinen ersten Auftritt als Dirigent hatte. Da kein Tenor die Reise mit angetreten hatte, retteten drei Damen mit ihren schönen Altstimmen unseren Auftritt.

 

Anschließend fuhren wir in das Tal der „Schönen Frauen“, wo wir von drei zahnlosen älteren Frauen empfangen wurden. Das führte dazu, dass keine der anwesenden Vockenhäuser Frauen umgetauscht wurde. Der Spaß war riesig!

Das anschließende Mahl im Weinkeller Kulácz, einer typischen Czárda, war ein Erlebnis besonderer Art. Eine ungarische Kapelle untermalte mit Zigeunermusik ein opulentes Mittagessen.

Nach einer vorzüglichen Suppe, gab es Krautwickel und Weinkraut mit Creme fraiche, Topfenstrudel, Apfelstrudel, Kaffee und vier diverse Sorten Wein, der aus Glasballons mit ganz dünnen, langen Hälsen ca. aus ½ m Entfernung in die Gläser eingegossen wurde. Kein Tropfen ging daneben. Ganz mutige ließen sich den Wein direkt in den Mund gießen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Als Höhepunkt wurden ein Weingeneral und eine Weingeneralin gewählt. Ernst Menke und Walburga Fischer meisterten alle gestellten Aufgaben exzellent. Ernst Menke registrierte dabei, dass der Wein bei dem Spiel den der Wirt selber trinken musste, noch besser als der sonst ausgeschenkte war.

Die Heimfahrt ging durch die schöne Landschaft des Matra - Gebirges. Um 18:30 Uhr waren wir zum Abendessen wieder im Hotel.

 

 4. Tag 18.09.

Donnerstag – Fahrt nach Esztergom (22000 Einwohner) und ins Donauknie.

Wie immer starteten wir bei wunderschönem Wetter zur Fahrt nach ESZTERGOM, das wir im laufe des Vormittags erreichten. Wir besichtigten die Basilika, welche die größte Ungarns ist. Sie wurde 1822 – 1856 im Neoklassizistischen Stil erbaut. Franz Liszt dirigierte damals das Eröffnungskonzert im Beisein von Kaiser Franz Joseph I. 1993 gab es in der Basilika einen Dachstuhlbrand, der Gott sei Dank nicht zu viel zerstörte. Auf der linken Seite der Basilika befindet sich die Bakócz Kapolna (Kapelle), die bereits1507 an anderer Stelle im Renaissancestil erbaut wurde. Sie wurde ab- und in Esztergom wieder aufgebaut. In der Krypta befindet sich das Grab von Kardinal Mindczenty (1892-1975), der 1956 beim ungarischen Aufstand in die amerikanische Botschaft in Budapest flüchtete. Diese konnte er jahrelang nicht verlassen.

Esztergom ist der Sitz der Kardinäle Ungarns. Während der Türkenbesatzung hielten sich die Kardinäle 150 Jahre lang in Pressburg auf. Esztergom wurde 973 gegründet. Die Stadt war die erste Hauptstadt Ungarns, in ihr wurde der erste König getauft, der heidnische Anführer Koppány geviertelt und an die Burgmauer geschlagen. Jahrelang residierten darin Könige und hohe Geistliche. Die Burg ist heute Museum. Die Stadtmauer ist gut erhalten. Dort gibt es viele Marktstände, an denen manch ein Andenken gekauft wurde.

Heutzutage gib es in Esztergom eine Fabrik für optische Geräte, eine Suzuki-Autofabrik, eine pädagogische Hochschule und ein Priesterseminar.



Oberhalb der Basilika auf einer Anhöhe hatte man den Blick auf die Donau mit der Marie-Valerie-Brücke, die Ungarn mit der Slowakei verbindet. Die Brücke ist erst seit zwei Jahren wieder geöffnet. Ebenso auf der Anhöhe steht ein modernes Monument zum Gedenken der Krönung des Hl. Stefan, dem 1. König von Ungarn. Agnes meinte:“ Der schaut zu böse, er gefällt mir nicht“.

 

Südlich von Esztergom wurde auf dem sich über der Donau erhebenden Hügel die Burg von Visegrád nach unserer Weiterfahrt sichtbar. Bei Visegrád verlief einst der Grenzwall des Römischen Reiches, der Limes. Überreste der Wachttürme sind an der Donau immer noch zu sehen. Vom Hang des Burgberges tut sich ein herrlicher Rundblick auf das Donauknie auf, den wir in einer Pause genießen konnten.

Weiter ging die Fahrt nach SZENTENDRE. Die malerische Kleinstadt am Donauufer zieht viele Künstler an. Es gibt dort sieben Kirchen, 40 Museen, Ausstellungssäle und Galerien. Die Kirche Beograda ist eine griechisch-orthoxe Bischofskirche.

In Szentendre nahmen wir ein Mittagessen ein.



Von dort ging die Fahrt zurück nach Pest, wo wir den renovierten und restaurierten Stephansdom besichtigten. Dieser Dom ist mit seinen Fresken und Blattgoldverzierungen so wunderschön, dass man sprachlos verharrt. 1851 war der Baubeginn, 1867 übernahm der Architekt Miklós Ybl die Bauleitung, beendet wurde der Dom 1905 von József Kauserin dem Gebäude klassizistischen Stils ist die wichtigste Reliquie der Ungarn zu finden, der Heilige rechte mumifizierte Arm des heiligen Königs Stefan. Berühmte Kunstwerke in der Kirche sind die Staturen von Alajos Stróbl sowie das Gemälde von Gyula Benczúr: Der Hl. Stefan empfiehlt Ungarn in den Schutz der Heiligen Jungfrau Maria - stellt dieses Bild dar.

 

Nach dem Abendessen und einem Gute – Nacht - Absacker fielen wohl alle wieder müde in`s Bett.

 

 

5.Tag 19.09.

Freitag- Fahrt in die Puszta.

 

Auch am Freitagmorgen ging es nach dem Frühstück mit dem Bus bei blauen Himmel und höherer Temperatur durch die fruchtbare Tiefebene Richtung Keczkemét. In dieser Ebene gibt es Maisanbau, Obstplantagen, Rapsfelder, Mohnanbau, Schweine- und Gänsezucht. Unterbrochen wird die Landschaft immer wieder durch kleine Pappel-, Kiefern- und Birkenwäldchen. Einzelgehöfte mit Ziehbrunnen liegen zerstreut zwischen großen Anbauflächen.

Frau Agnes unterhielt uns immer wieder mit kleinen Geschichten aus ihrem Leben. In der ungarischen Sprache gibt es nur einen Artikel. So erzählte sie von ihren Bemühungen, ihren Enkeln die deutsche Sprache beizubringen. Als sie ihnen erklärte, es heißt die Gabel, das Messer, der Löffel sagten die Enkel:“ Das ist doch alles Besteck, diese Sprache lernen wir nicht, Oma“.

So verging die Zeit im Flug. Gegen Mittag erreichten wir Keczkemét eine Stadt mit 160 000 Einwohnern. Keczkemét hat die Stadtrechte seit 1367. Es ist eine reiche Stadt, in der eine Maschinen -, eine Spirituosen - sowie eine Geflügel verarbeitende Fabrik für Arbeitsplätze sorgen. Keczemét hatte keine Stadtmauer sondern war von Gräben umgeben, die später zugeschüttet wurden. So umgibt die Stadt ein Ring von Obstplantagen und kleinen Häusern, viele Mühlenbetriebe und Speicher.



Keczkemét ist eine sehr schöne und saubere Stadt. Bei einem Rundgang konnten wir das schöne Rathaus mit seinem Glockenspiel bewundern und zur vollen Stunde seinem Spiel zuhören. Wir gingen durch die schönen Anlagen, die mit Blumen und Springbrunnen verschönert sind. Die Stadt hat viele Kirchen, evangelische, katholische eine kalvinistische, eine Synagoge und eine Musikschule, die in einem schönen neuen Haus ihren Sitz hat.

 

Zur Mittagszeit brachen wir nach Lajosmizse auf und Frau Agnes erzählte uns beim verlassen der Stadt, dass in den dortigen Akazienwäldern Honig gewonnen wird und auch sonst rege Jagd auf Rehe, Hirsche, Hasen und Fasane stattfindet.

Nach kurzer Fahrt waren wir in Lajosmizse angekommen und wurden mit Hefegebäck und Marillenschnaps empfangen. Mit Kutschen fuhren wir anschließend durch die Puszta. Eine Besichtigung der Stallungen schloss sich an. Mit Reitvorführungen ungarischer Pferdehirten ging das Programm weiter. Zum Essen strömten dann alle in das gemütliche Lokal, in dem uns, wie konnte es auch anders sein, eine Zigeunerkapelle empfing.

Es gab ein 3-Gang-Menue mit Gulaschsuppe, Schweinerückensteak, Kartoffeln, Reis, Gemüse und Dessert. Wein - weiß und rot bis zum Abwinken. Die Kapelle brachte die Gäste im Saal, in dem auch noch andere Gruppen saßen, zum Singen und Schunkeln. Als Dankeschön sang der Chor zwei Lieder.

Um 16:00 Uhr traten wir mit viel Gesang die Heimfahrt an. Am Hotel angekommen sang der Chor zum Dank für Frau Agnes und Fahrer Janosch noch zwei Lieder. Agnes zerfloss fast vor Rührung. Zwei Umschläge mit entsprechendem Obolus wurden dabei überreicht.

Nach dem Abendessen im Hotel machten wir uns auf den Weg an die Donau zur Anlegestelle der Ausflugsdampfer. Bei einer einstündigen Rundfahrt auf der Donau genossen wir den unvergesslichen Anblick, der berühmten Gebäude Budapests, im abendlichen Lichterglanz. Frau Agnes ließ es sich nicht nehmen, uns zum Hotel zurück zu begleiten. So beschlossen wir einen erlebnisreichen und wunderbaren Tag.

 

6. Tag 20.09.

Samstag- zur freien Verfügung.

 

Der Samstag war zur freien Verfügung. In kleineren Gruppen gingen die Teilnehmer - meistens zu Fuß – in die Stadt, um noch einmal die Markthalle oder andere Sehenswürdigkeiten zu genießen. Zwangsläufig lief man sich dabei ab und zu über den Weg. Stilvoll elegant konnte man z.B. im Cafè Gerbeaud Kaffee und Torte oder eine sonstige ungarische Spezialität genießen.

Der Abend klang in kleinen feuchtfröhlichen Gruppen (mit Unikum) aus.

 

7.Tag 21.09.

Heimreise.

 

Um 8:30 Uhr nahmen wir Abschied von Frau Agnes und dem Hotel. Mit dem Bus fuhren wir zum Bahnhof. Um 9:45 Uhr verließ der Zug EC 24 Budapest. Wieder funktionierte die Klimaanlage nicht. Es war bedrückend heiß. Gott sei Dank hatte der Speisewagen genügend Bier und andere Getränke an Bord. Erst in Nürnberg (nach bereits 8 Stunden Fahrt) konnte ein Techniker Abhilfe schaffen. Leider fiel auch das Wasser in einer Toilette aus, so dass man dort eine große menschliche Hinterlassenschaft antraf! War nicht so toll!

Mit einer Stunde Verspätung wurden wir in Frankfurt a. M.- Süd veranlasst, den Zug zu verlassen, da am Zugende keine 2. Lok angekuppelt war (war nicht vorhanden) und so der Zug den Hauptbahnhof Frankfurt Main nicht anfahren konnte. Dieser Umstand erwies sich für uns als Glücksfall, da wir mit unserem Gepäck in die leere S 2 einsteigen konnten.

So kamen wir alle spätabends glücklich und wohlbehalten wieder in Eppstein an.

 

Wir danken den Initiatoren dieser Reise Herrn Richard Freidhof und Manfred Kilb, die zusammen mit unserem Vereinsvorsitzenden Roland Häuber und dem Reisebüro Kompass (Frau Riedl) diese Woche vorzüglich geplant und organisiert haben.

Es waren harmonische, erlebnisreiche und fröhliche Tage.

 

 

 

Alle Mitreisende danken Frau Ingeborg Hock für ihren schönen und interessanten Reisebericht.



 


 

Konzertreise 1997
nach

Plaja d`Aro in Katalonien - Spanien

 

 

 14. bis 24. Juni 1997

Reiseleitung:
Fritz Stach

Vorwort                                                                                                                     

Am Freitag, dem 6. Juni 1997 fand im großen Saal des Rathauses I - in Vockenhausen, die Vorbesprechung zur geplanten Konzertreise nach Spanien statt.Unser Reiseleiter Fritz Stach schilderte in gewohnt ausführlicher Art, den präzis geplanten Reiseablauf. Anhand eines Videos das Fritz besorgt hatte, konnten wir uns die ersten, farbenfrohen und bewegten Bilder unseres Reisezieles „Platja d`Aro“ an der Costa Brava ansehen. Unterstützt wurde er von Roland Biron der hier seinen zweiten Wohnsitz hat, - und der mit seiner Frau Renate, vor Ort nicht nur die notwendigen Kontakte geknüpft hatte, sondern auch entscheidend bei der Planung mitgewirkte.
Den Wein den wir an diesem Abend tranken, war ein Geschenk unseres befreundeten italienischen Chores „ Choro di Lago di Tenno“. Sie hatten uns den Wein beim Internationalen Chor und Solistenkonzertes des Polizeichors in Koblenz, überreicht.
Fritz Stach bedankte sich bei Manfred Menke für die Vorbereitungsarbeiten zu diesem Abend, sowie bei Stefan Wagner für die Bereitstellung der Video- und Fernsehanlage.Nach diesem harmonisch und informativ verlaufenden Abend, waren wir natürlich alle, noch mehr gespannt, auf das, - was uns in Spanien erwarten würde. ??

Einige Worte zu Spanien:

Spaniens besondere Lage als Halbinsel. Hochländer, Berge und Plateaus überwiegen vor Flachland. Nach der Schweiz ist Spanien mit seiner durchschnittlichen Meereshöhe von 600 m das höchstgelegene Land Europas.

Abgesehen von der galizianischen Küste sind die spanischen Küsten nicht besonders stark eingebuchtet. Man findet überwiegend gerade Küstenlinien ohne Meeresarme, was damit zu tun hat, dass die Gebirgsketten parallel zur Küste liegen. Diese Küsten spiegeln die physikalischen und geographischen Gegensätze, welche für die Iberische Halbinsel charakteristisch sind. So sind z.B. die Küsten im Osten und Süden Spaniens, die vom Mittelmeer umspült werden flach und sandig, während die Küste im Nordwesten schöne, fjordartige Meeresarme hat, und die Cantabrianische Küste felsig und voller Klippen ist.
Spanien hat insgesamt über zweitausend Strände, von denen viele ausgesprochen schön sind und ein angenehmes Klima haben.
Spanien besitzt eine Fläche von 504 782 km2 und eine Bevölkerungszahl von ca. 39,5 Millionen.Die offizielle Staatssprache ist Spanisch, als Nationalsprachen sind seit 1975 auch Katalanisch, Galizisch und Baskisch anerkannt.

 

- REISEBERICHT -

KONZERTREISE - 1997

nach

Plaja d`Aro in Katalonien - Spanien

 

GV „Sängerbund 1851“ Vockenhausen e.V.

- Männerchor -


1. Tag  Samstag  -  14. Juni 1997

Unser Reiseleiter Fritz Stach gab pünktlich um 7:00 h den Startschuß zur Konzertreise 1997 nach Plajad`Aro in Spanien direkt am Mittelmeer gelegen. Wir starteten mit 48 Personen - in einem Bus der Firma Sippel.
Nach der Begrüßungsrede durch Fritz Stach und der offiziellen Vorstellung des erprobten Chef - Stewards mit Diplom - Manfred Menke, stellte sich unser Bus-fahrer, Jürgen Semmel vor, der schon beim Verladen der Koffer sehr angenehm aufgefallen war, da er keinerlei Streß verbreitete. Wir hatten leider schon anderes erlebt!
Während der Fahrt zu unserer ersten Rast, in Baden-Baden, die bis Heidelberg durch leichten Regen begleitet wurde, gab Fritz die vielen, schönen und wertvollen BINGO Preise bekannt. Das hatte natürlich das ansteigen des BINGOFIEBERS zur Folge. !
Danach hatte jeder die Möglichkeit, sich in die Liste, für die von Roland Biron geplanten Bootsfahrten einzutragen.

Zwischen 9:00 h und 9:30 fand dann die erste Rast am Rasthof in Baden-Baden statt.

Um 9:45 h war es dann soweit, - die erste „ BINGO ZEIT “ dieser Reise. Unsere jüngste Mitreisende Vanessa Jungels, zog die Lose.

 

Den 1. Preis     25 Kg Kartoffeln

gespendet von Gerda und Gerhard Menke

gewann - Erna Doerrer.

Den 2. Preis     1 Fl. Grappa

gespendet von K.H. Brochner

gewann - Udo Jungels.

Den 3. Preis    1 Zollstock gespendet von Horst Krüger
gewann - Wolfgang Bach.

Gegen 10:50 h erreichten wir Mühlhausen und überfuhren die Grenze nach Frankreich. Nach einer Pause in Diefmatten starteten wir um 11:30 h zur nächsten Etappe.

Danach erteilte uns Gabriela Moll eine kleine Spanisch Lektion. !

Nach der Mittagspause setzten wir um 13:45 h unsere Reise zu unserem Tagesziel „ Lyon „ fort.

„ BINGO ZEIT “ hieß es dann wieder um 14:45 h.

Den 1. Preis     Ein Essen im Vereinslokal Nassauer Hof

gespendet von Irmtraut und Manfred Menke

gewann - Brunhilde Benz.

Den 2. Preis     2 Eintrittskarten für das Kinopolis

gespendet aus der Reisekasse

gewann - Ewa Jarocki

Den 3. Preis     Einen weiteren Zollstock

wieder gespendet von Horst Krüger

gewann - Erhard Reichel.

Wir erreichten nach einer weiteren Pause gegen 16:45 h Lyon und konnten dann nach einer nicht planmäßigen kleinen Stadtrundfahrt um 17:15 h unsere Zimmer im Hotel „ Athena “ beziehen.

Nach einem guten Abendessen um 19:00 h, teilte sich die Reisegesellschaft in kleinere Gruppen auf, die teilweise die umliegenden Lokale erkundeten oder einen Spaziergang zur nahe gelegenen Rhone machten.

 

2. Tag  Sonntag  -  15. Juni 1997

Nachdem wir unser Frühstück, serviert vom Zimmerservice, eingenommen hatten, starteten wir überpünklich um 8:30 h Richtung Marseille.

Um 9:45 h begann die erste BINGO Runde an diesem Tag.

Den 1. Preis     Ein Verzehrgutschein für die „LINDE“

gespendet von Norbert Libelt

gewann - Heinz Hock

Den 2. Preis     1 Reinigungsgutschein im Wert von 20,00 DM

gespendet von Reichel`s

gewann - Gabriela Moll

Den 3.u.4 Preis     schon wieder einen sagenhaften Zollstock

gespendet von Horst Krüger

gewannen - Gerhard und Manfred Menke.

Zwischen 11:15 h und 12:00 h fand dann eine weitere fröhliche Spanisch Lektion diesmal durch Peter Moll statt.

Die Mittagspause war zwischen 12:00 h und 13:30 h.

Die zweite BINGO Runde an diesem Tag startete um 15:00 h.

Den 1. Preis     Ein kostenlose Schuhbesohlung

gespendet von Greinerts

gewann - Gerhard Menke

Den 2. Preis     1 Westfälische Wurst

gespendet von Stachs

gewannen - Heinz Hock und Peter Moll

Die anschießende Diskussion konnte nicht klären, ob nun die Wurst geteilt und jeder sich mit nur einem Ende zufrieden geben müsse, oder ob eine 2. Wurst nachgespendet wird. Vielleicht wird die endgültige Entscheidung bei unserem Nachbetrachtungsabend bekanntgegeben. ?

Den 3. Preis     schon wieder einen Zollstock

gespendet von Horst Krüger

gewann - Erhard Reichel


Gegen 17:00 h war es dann soweit, wir waren an unserem Endziel angekommen:

 

Hotel Columbus - in Platja d`Aro

 

Das heißt richtig genommen, - fast am Ziel, wären da nicht die Falschparker gewesen, die die ohnehin schon schmale Zufahrt versperrt hatten.

Diese Unannehmlichkeit war jedoch gleich vergessen, als wir am Hotel von den Birons - sowie Horst Krüger und Irmgard Zapf die per Jet nach Barcelona angereist waren und dort von Birons abgeholt wurden, mit gekühlten Getränken empfangen wurden.

Herzlichen Dank dafür, es war die richtige Abkühlung, nach der doch für Viele, anstrengenden Fahrt.

Das beziehen der Zimmer verlief zügig und ohne Probleme, so daß jeder noch die Gelegenheit hatte, vor dem Abendessen, daß um 20:00 h stattfand, das tolle Hotel zu erkunden und einen ersten Blick auf den ca. 50 meter entfernten Strand zu werfen.

3. Tag  Montag  -  16. Juni 1997

Großer Schreck !!

Beim Frühstück mußten wir leider erfahren, daß am frühen Morgen so gegen 5:00 h, bei den drei Jungels die im 1. Stock wohnten, eingebrochen worden war und eine größere Summe Geld gestohlen wurde. Der Dieb wurde zwar gesehen, konnte aber über den Balkon mit einem gewagten Sprung in die Tiefe entkommen. Wir waren natürlich alle leicht geschockt, trotzdem aber froh, daß den dreien nichts geschehen war. Die Jungels hatten zwar den Schaden, aber das Hotel den Nutzen, denn die Vermietung von Tresorschlössern wurde anschließend bestimmt ein gutes Geschäft für das Hotel. Zu Danken ist den Jungels dafür, daß sie aus der ganzen Angelegenheit kein großes Aufsehen machten und dadurch keine schlechte Stimmung entstand. Das Hotel bot Ihnen dann ein Zimmer im 4. Stock an, das auch gerne angenommen wurde.

Unseren Sangeskameraden Ulli Brochner, der mit seiner Familie im Auto angereist war, konnten wir an diesem Morgen begrüßen, er wohnte in einem nahegelegenen Ferienhaus.

Nach dem Frühstück wurden dann die ersten Gruppen von unserem Sangeskameraden Roland Biron mit seinem Motorboot in der Bucht von Platja d`Aro entlang der COSTA BRAVA ( in deutsch - Wilde Küste ) geschippert.

Es war ein Tolles Erlebnis obwohl so mancher bis auf das letzte Kleidungsstück naß wurde.

Um 16:00 h fuhren wir dann mit unserem Bus zur 5 km entfernten Stadt „PALAMOS“ um uns dort das interessante Geschehen im Fischerhafen anzusehen. Wir konnten beobachten, wie die Fischer mit Ihren Troilern nach ihrer harten Tagesarbeit, nach und nach im Hafen einliefen und ihren Fang ausluden.

Bei der anschließenden Fischversteigerung und einem Besuch der Fischverkaufshalle konnten wir uns von der Artenvielfalt der Fische beeindrucken lassen. Die Fische die an diesen Tag nicht verkauft werden, gelangen dann am nächsten Tag zu den Hotels bzw. in den öffentlichen Verkauf.

Nach einer kurzen Stärkung in den umliegenden Cafés und Lokalen traten wir gegen 18:30 h die Rückfahrt zum Hotel an.

 

4. Tag  -  Dienstag 17. Juni 1997

Heute stand die Stadtbesichtigung der katalonischen Hauptstadt „BARCELONA“ auf dem Tagesprogramm. Nach einer verzögerten Busabfahrt um 8:30 h (unser Sangeska-merad K.H. Brochner machte noch seinen kleinen Morgenspaziergang) erreichten wir um 10:00 h unser Ziel - Barcelona.

Barcelona, im Norden Spaniens am Mittelmeer gelegen, ist sicherlich die wirtschaftlich aktivste und kosmopolitischste Stadt in diesem Land. Hier versucht man, immer modern zu sein, den neuesten internationalen Tendenzen zu folgen oder ihnen vorauszueilen. Dem Besucher wird das besonders in der Architektur, die ein hervorragendes Abbild des allgemeinen Lebensgefühls in dieser stets pulsierenden Stadt darstellt, vor Augen geführt.

Natürlich hat Barcelona eine lange Geschichte, und wir finden Bauwerke der Romantik, Gotik, Renaissance oder sogar noch ältere Epochen, aber besonders charakteristisch ist, was hier während der letzten rund hundert Jahren entstanden ist. Barcelona war ein Zentrum des modernen Stils um die Jahrhundertwende, und es war besonders der geniale Antoni Gaudi, der zusammen mit seinen großen Zeitgenossen der Stadt ein neues und aufregendes Gesicht verlieh, blieb aber seither an der Spitze der Moderne.



Unsere spanische Fremdenführerin, die uns schon seit Platja d`Aro begleitete - und uns viel über Land und Leute erzählte, brachte uns zu unserem ersten Besichtigungspunkt - der Kirche Sagrada Familia. Dieses Bauwerk, entworfen von Antoni Gaudi, mit seinen bizarren Türmen, an dem schon seit Jahrzehnten gebaut wird- und eine Fertigstellung noch nicht abzusehen ist, gab uns einen ersten Eindruck der weltbekannten Gaudi Bauwerke.

Nach dem anschließenden Besuch der Kathedrale „La Seu“ einer westgotischen Basilika, gewidmet der hl. Eulalia - der Schutzpatronin von Barcelona, fuhren wir mit dem Bus zum Olympiastadion in dem 1993 die olympischen Sommerspiele stattfanden. Neben der Besichtigung dieser imposanten Sportanlage hatten wir vom Aussichtspunkt „ Montjuic “ einen tollen Blick auf die Stadt Barcelona der dritt größten Hafenstadt am Mittelmeer. Unser nächstes Ziel war die Innenstadt mit Ihrer berühmten Ramblas.

Dieser 2 km lange Boulevard zwischen Plaza de Cataluna und dem Hafen ist vielleicht die Quintessenz von Barcelona. Hier finden wir Spaziergänger jeden Alters und sozialer Schichten, Blumen- und Gemüsestände, Schuhputzer, Straßentheater, große Geschäftsgalerien, Straßencafes, Terrassen und Theater.

Am Fuße der Ramblas blickt Kolumbus aufs weite Meer hinaus und hält Ausschau nach Indianern. Dass es das Mittelmeer ist und er somit gegen Osten blickt, stört hier niemanden. Denn da wollte er ja schließlich auch hin. Nach diesen vielfältigen Eindrücken, verließen wir Barcelona und fuhren Richtung Lloret zu dem von Roland Biron ausgesuchtem Mittagslokal „ Hühnerstall “. Hier machten wir bei knusprigen Hähnchen, Bratwürsten und anderen leckeren Gerichten die verspätete Mittagspause. Unser Sangeskamerad Heinz Hock, überraschte uns angenehm, denn er spendierte den Wein zu diesem Essen- und holte somit seinen Einstand in den Verein nach. Herzlichen Dank dafür. !

Dieser Tag der uns wieder so viele Eindrücke vermittelt hatte, endete mit dem gewohnt guten Abendessen und in so mancher fröhlichen Runde.



5. Tag  -   Mittwoch 18. Juni 1997

Auch der heutige Tag stand schon wie der Montag u. Dienstag zur freien Verfügung.

Doch Langeweile sollte auch heute nicht aufkommen, denn jeder konnte beim Badevergnügen in L`Estarit teilnehmen. Nach der Ankunft fand zuerst eine Glasbootfahrt um die Inselgruppe Islas de Medas statt. Leider zwang der immer stärker werdende Seegang, den Kapitän dazu, die Bootsfahrt abzubrechen.

Doch das anschließende Badevergnügen am Strand von Aiguablava mit seinem feinen Sand, ließdie gute Stimmung nicht ins wanken geraten. Ein gutes und preiswertes Mittagessen bot uns das Strandlokal. Hoffentlich wird die von Eitel Werber zurückgelassene Badehose, einen würdigen Nachfolger finden, der sie an seinem gebräunten Body stolz spazieren trägt.

      Nach dem Abendessen im Hotel, sangen die Sänger unter Leitung des Vizedirigenten Manfred Menke, dem Hotelpersonal ein paar schöne heimatliche Melodien, die auch bei den übrigen Gästen sehr gut ankamen. Statt dem täglichen Trinkgeld, hatten wir für das Personal gesammelt - und dieser Betrag wurde dann noch von Fritz Stach überreicht. Dies war sicherlich eine gute Entscheidung, denn wir wurden weiterhin noch vorzüglicher bedien

6. Tag  -  Donnerstag 19. Juni 1997

Auch heute wieder ein freier Tag. !!

Doch Roland Biron schipperte die restlichen Gruppen, mit seinem Motorboot in der Bucht von Platja d`Aro entlang der COSTA BRAVA.

Beim Abendessen hieß es dann unser Dirigent ist da. Manfred Krieger reiste uns mit einem Jet nach, war in Barcelona gelandet und wurde natürlich von Birons am Flughafen abgeholt.

Kaum war das Abendessen beendet, fand die geplante Chorprobe in Konferenzraum des Hotels statt. Nach einer 45 minütigen, anstrengenden Probe, mussten natürlich die heiß gesungenen Stimmbänder abgekühlt werden. Ein guter Platz war hierfür die klimatisierte und gut bestückte Hotelbar.

Was wird uns wohl am nächste Tag in Montserrat - dem Höhepunkt des gesanglichen Teils unser Konzertreise - erwarten, fragten sich sicherlich viele an diesem Abend.

 

7. Tag  -  Freitag 20. Juni 1997

8:15 h etwas früher als geplant, starteten wir mit dem Bus zum Kloster Montserrat, dem meistbesuchten Pilgerort Kataloniens. Hierher strömen täglich wahre Horden von Gläubigen und Touristen um die Schwarze Madonna - die Schutzheilige Kataloniens, zu sehen und zu berühren. Nachdem unser Bus die letzten 8 km in Serpentinen zurück legen musste, trafen wir gegen 10:30 h in Montserrat ein. Hier auf einer Höhe von 725 Metern hatten wir einen tollen Blick auf das herrliche Bergmassiv des Montserrat - was übersetzt - Zersägter Berg - heißt. Durch Auswaschungen entstand die charakteristische Sägeform dieser Bergkette.



Nach kurzem Ansingen und Fototermin auf der Aussichtsterrasse, machten wir uns auf den Weg zum Kloster das zwischen 1560 und 1592 im Renaissancestil erbaut wurde. Um 12:30 h war es dann soweit. Der Männerchor sang vor internationalen Besuchern in der vollbesetzten Kathedrale die geistlichen Lieder:

-  Forschen nach Gott  -  Sanctus  und den  -  Hymnus -
Diese gelungene und einmalige Gesangsdarbietung wurde, was in der Kathedrale völlig unüblich ist, mit einem spontan anhaltenden Applaus belohnt. Im Anschuß sangen dann wie an jedem Tag die berühmten Montserrater Chorknaben. Die Sänger hatten die besondere Ehre, während dieser Gesangsvorträge im Chorgestühl platznehmen zu dürfen.

Nach diesen beiden Auftritten überreichte unser Vorsitzender Roland Häuber, dem Leiter des Knabenchores, eine Geldspende und ein Erinnerungsfoto mit den Vockenhäusern Sängern in ihren original Hessenkitteln.

Um 14:45 h traten wir dann unsere Rückreise über das Dörfchen PALS an. Auf Empfehlung von Karlheinz Brochner besuchten wir dieses malerische Dörfchen, das fast völlig restauriert wurde. Neben einer Vielzahl von kleinen Geschäften und phantastischen Fotomotiven gab es auch noch einen frisch angesetzten Sangria. Im Bus wahren sich dann alle einig, dieser Umweg hat sich gelohnt.

Unser weiterer Heimweg führte über die Küstenstraße, die uns die COSTA BRAVA - die wilde Küste - so richtig vor Augen führte.

Gegen 19:15 h kamen wir dann im Hotel an, - und ich glaube für jeden wird dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

 

8. Tag  -  Samstag 21. Juni 1997

Nach dem Mittagessen fuhren wir um 14:30 h, unter Führung unseres Sangeskameraden Roland Biron, in Richtung „Begut“ dem 2. Wohnsitz von Roland. Vorher besichtigten wir jedoch noch die Badebuchten Satuna - Sariera - Tamariu und einen Leuchtturm der uns einen tollen Ausblick auf die 2. Heimat von Roland Biron gestattete.

Um 18:30 h erreichten wir dann das Anwesen Biron - ein traumhaft gelegenes Haus mit einmaliger Aussicht auf das Mittelmeer, umgeben von einem wunderschönen Garten.

Die Sänger brachten dann den Birons ein verspätetes Hochzeitsständchen - und Roland Häuber überreichte ein Orchideengesteck sowie ein Zinnrelief-Bild mit Widmung.

Für die unermüdliche Arbeit der Beiden - bei der Organisierung dieser Reise - überreichte unser Vorsitzender noch einen Gutschein für unser Vereinslokal „ Nassauer Hof “.

In der Zeit zwischen 19:30 h und 20:30 h machten die Sänger eine Chorprobe auf der Terrasse des Lokals „ ONDINA “ für das Konzert in Palafrugell. Die Frauen machten zwischenzeitlich einen Spaziergang.

Nach der Probe, waren den alle, zu Essen und Trinken von Birons eingeladen. Nach einer Salatplatte gab es gegrillte Calamaris und danach noch ein Entrecote - viele schafften jedoch nur noch die Hälfte. Zu diesem köstlichen Essen gab es natürlich Spanischen Wein und andere Getränke. Dieser wunderschöne Abend, beidem das Singen natürlich nicht zu kurz kam, wurde abgerundet durch, den Gesang und den Flamencotanz der 6-jährigen Tochter, der Gastleute.

Für diesen gelungenen Abend - herzlichsten Dank an Renate und Roland Biron. Um 0:30 h waren wir dann wieder im Hotel.

 

9. Sonntag  -   22. Juni 1997

Nach dem Frühstück, hatte jeder die Möglichkeit einen spanischen Markt zu besuchen. Der Bus brachte uns um 10:30 h in die Nachbarstadt. Was uns sich hier bot, ist wohl kaum mit einem deutschen Markt zu vergleichen - dies alles zu beschreiben währe wohl zu umfangreich - man sollte es einfach gesehen haben. Nach ca. 2 Stunden waren wir wieder im Hotel, nahmen unser Mittagessen ein und wurden am Ende mit einem Glas Sekt und einer riesigen Torte mit Notenschlüssel, vom Personal überrascht. Leider hieß es dann - Koffer packen - denn am nächsten Morgen begann leider schon wieder unsere Rückreise.

Um 19:45 h fuhren wir dann zu unserem 2. Konzert dieser Reise, in der Kathedrale von Palafrugell. Ein kurzes Ansingen fand im Freien vor der Kirche statt, - und schon hier bekamen wir von Passanten einen kräftigen Applaus.

Gegen 21:30 h war es dann soweit, unter Mitwirkung des ortsansässigen gemischten Chores „ Choral Nit De Juny “ ( Chor - Nacht des Juni) begann unser Chorkonzert. Das Konzert wurde mit Liedvorträgen des spanischen Chores eröffnet und nach einer Begrüßung durch Frau Moll, wurde das Konzert mit acht Liedern von unserem Männerchor fortgesetzt.

Der Männerchor brachte zum Vortrag:

- Acce quam bonum -

- Die Nacht -

- Forschen nach Gott -

- Sanctus -

-  Hymnus -

- An die Freude -

- Hessenlied -

- Abendfrieden -

und

- La Montanara -

Zum großen Finale sangen beide Chöre, nachdem die Besucher die vorher ausgeteilten Kerzen angezündet hatten, gemeinsam in deutscher Sprache, das schottische Volkslied „ Dank an die Freunde “ das nacheinander von Manfred Krieger und der spanischen Dirigentin - dirigiert wurde.

Es folgte dann das überreichen von Gastgeschenken - wir hatten einen Kupferstich, ein Vereinsbild der Sänger in Hessenkittel sowie eine Fl. Wein für jeden Teilnehmer mitgebracht, Claudia vom Touristikbüro bekam einen Bildband von Hessen. Als Gegengeschenk bekamen wir einen schönen bemalten Teller.

Da die Zeit schon recht weit fortgeschritten war, blieb kaum noch Zeit für ein gegenseitiges kennen lernen. Man war sich aber darüber einig, dass man mit dieser Veranstaltung einen kleinen Beitrag für die Völkerverständigung geleistet habe.

Die Rückfahrt machten wir mit einem spanischen Bus, denn unser Fahrer Jürgen Semmel sollte natürlich mit genügend Schlaf, am Montag die Heimfahrt antreten.

Um 0:30 h erreichten wir sicher und ohne Umwege das Hotel.

 

10. Tag  -  Montag 23. Juni 1997

Heute heißt es Abschied nehmen von Platja d`Aro !

Nach dem reibungslosen Verladen der Koffer, konnten wir noch gemütlich Frühstücken. Zum Abschied sangen wir vor dem Hotel noch das Lied „ Wenn Freunde auseinander gehen „.

Um 9:00 h - eine Stunde früher als geplant, startete unser Busfahrer den Motor und mit einem letzten Blick auf das Hotel, im dem wir eine schöne Woche bei herrlichem Wetter verbracht hatten verließen wir Platja d`Aro in Richtung Lyon. Zurück ließen wir Irmgard Zapf, Horst Krüger und Manfred Krieger, aber nur für kurze Zeit, denn sie wurden von Birons zum Flughafen - Barcelona gebracht, um von dort mit einem Jet - Richtung Frankfurt - Vockenhausen zu fliegen.

Nach einem Tankstop, - und der Übernahme von spanischem Wein den Roland Biron be-sorgt hatte, überfuhren wir um 10:40 h Grenze nach Frankreich.

Nach der Mittagspause, die zwischen 12:30 h und 13:30 h stattfand, hieß es dann wieder BINGO - Zeit:

Den 1. Preis     2 Karten für die Burgfestspiele in Eppstein

gespendet von der Reisekasse

gewann - Sandra Blum

Den 2.     Preis 10 kg Bananen

gespendet von Birons

gewann - Hannelore Menke

Den 3.    Preis schon wieder einen Zollstock

gespendet von Horst Krüger

gewann - Irmtraud Menke.

Nach der Kaffeepause zwischen 15:00 h und 15:30 h fand die zweite BINGO Runde statt.

Den 1. Preis     1 Feuermelder

gespendet von Udo Jungels

gewann - Gabriela Moll

Den 2. Preis     1 Miniventilator

gespendet von Burrichters

gewann - Karin Morgenstern

Den 3. Preis     Einen Zollstock

gespendet von Horst Krüger

gewann - Joachim Röder

So gegen 17:00 h erreichten wir unser Hotel „ Athena “ in Lyon. Auch diesmal verlief die Zimmerbelegung reibungslos. Wir hatten eine Stunde Zeit gewonnen und somit hatte jeder die Möglichkeit sich frisch zumachen und etwas zu entspannen. Um 19:00 h fand das Abendessen statt, dass diesmal eine ganze Klasse besser war als auf der Hinfahrt. Hat da vielleicht unser Fritz am Rädchen gedreht? . Anschließend fand noch ein gemütliches Treffen im Clubraum des Hotels statt, das aber nicht sehr spät endete.

 

11. Tag  -  Dienstag 24. Juni 1997

Heute beginnt die letzte Etappe unserer Rückreise! .

Nachdem wir unser Frühstück, serviert vom Zimmerservice wie schon bei der Hinfahrt, eingenommen hatten, starteten wir 45 Minuten früher als geplant um 8:00 h, - Richtung Vockenhausen.

Noch vor der Kaffeepause fand eine Sonderverlosung statt, die Gewinnerin Ingrid Beierlein hatte fast genau die zurückgelegten Kilometer erraten und bekam dafür einen „ Basis Wortschatz - Spanisch “ gespendet von Molls.

Nach der Kaffeepause startete eine weitere BINGO - Runde.

Den 1. Preis     1 Schinken

gespendet von Roland Häuber

gewann - Elvira Reichel

Den 2. Preis     2 Fl. Rum aus Venezuela

gespendet von Molls

gewann - Joachim Röder

Den 3. Preis     schon wieder einen Zollstock

gespendet von Horst Krüger

gewann - Gabriela Moll

Frau Moll war von diesem Preis so begeistert, dass sie zum Dank gleich ein Busrunde Pfläumchen ausgab.

Die Mittagspause war von 12:00 h bis 13:00 h.

Danach hieß es letzte BINGO - Runde bei dieser Reise!

Da bei dieser Runde der Hautpreis - 4 Autoreifen ausgespielt wurde, war die Spannung natürlich besonders groß.

Den 1. Preis     4 Nagel neue Autoreifen

gespendet von Manfred Blum

gewann - Frau Stach

Bei dieser Runde spielte Manfred Blum für unseren Busfahrer.

Den 2. Preis     1 Getränkepreis

gespendet von Doerrers

gewann - Hanni Brochner

Den 3. Preis     schon wieder einen Zollstock

gespendet von Horst Krüger

gewann - Jürgen Semmel unser Fahrer

Auch bei dieser letzten Runde zog Vanessa Jungels gekonnt die Lose, die dann wie im-mer von Karlheinz Brochner kontrolliert und registriert wurden.

Noch bevor wir die heimische Gemarkung erreichten, ergriff unser Vorsitzender Roland Häuber das Mikrofon und dankte Allen für den reibungslosen Ablauf dieser Reise. Er äußerte den Wunsch, dass man nur das Positive dieser Reise weitererzählen möge und wenn es wirklich etwas negatives geben sollte - es innerhalb des Vereins zu klären. Auch dies mache die Stärke eines Vereins aus.

Anschließend machte unser Reiseleiter Fritz Stach eine kleine Reiserückschau. Er lies jeden Tag Revue passieren und stellte kurz die einzelnen Besonderheiten heraus.

Dankte - sagte er Allen, die mit ihrer Arbeit zum Gelingen dieser Reise beitrugen. Besonders jedoch freute er sich über die Disziplin, so dass es zu keinen größeren Unstimmigkeiten kam - und das kleine Probleme sofort behoben wurden.

Fritz schloss mit den Worten:

Wenn diese Reise dazu beigetragen hat, die Kameradschaft zu festigen und in Freundschaft umzuwandeln, dann hat sie ihren Sinn erfüllt.

Gegen 17:00 h erreichten wir dann glücklich und zufrieden Vockenhausen. Empfangen wurden wir von Horst Krüger, der uns mit einem Begrüßungs - Schnäpschen überraschte. Herzlichen Dank dafür! .

Zum Schluss dieses Berichtes sei nochmals Fritz Stach sowie Roland Biron und Frau für ihr unermüdliches Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung dieser großartigen Reise gedankt. !!

 

Vockenhausen, den 16. Januar 1998

gez. Manfred Kilb

Reiseberichterstatter