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Mitglieder und Freunde des Sängerbundes Vockenhausen feierten am vergangenen Samstag im voll besetzten Saal der Vereinsgaststätte „Zum Taunus“. „Das ist nun unser drittes Herbstfest.

Herbstfest des Sängerbundes Vockenhausen 2018Es wurde gut angenommen, sogar noch besser, als im vorigen Jahr“, freute sich Roland Häuber, seit 26 Jahren Erster Vorsitzender des Vereins. Die Stimmung war ausgelassen und zur Musik, die im Wechsel das Taunus Duo, sowie die eigenen Chöre mit Freude präsentierten, wurde ausgiebig geschunkelt, getanzt und geklatscht.


Die Männer des Sänger­bunds Vocken­hau­sen ha­ben seit An­fang März ei­nen neu­en Chor­lei­ter. „Nach 13 Jah­ren ha­ben wir uns von Chris­tian Hauck ge­­trennt,“ erklärt Vorsitzender Roland Häuber.

Neuer Chorleiter mit Kopf und Herz Mit Verve stim­mte der 35-jährige Di­ri­gent Kons­tan­tin Kar­kli­siys­ki (Foto) bei der ersten ge­mein­sa­men Chorprobe von Frauen- und Män­ner­chor die Schla­ger­me­lo­dien aus dem Repertoire des Projektchors an: „Wir sin­gen mit Kopf und Herz, das muss der Zuhörer spüren.“ Beide Chöre sind be­geis­tert vom Elan des jungen Mannes und waren sich ei­nig: „Der passt zu uns.“ Zur Zeit proben sie eifrig für das Kon­zert zur Feier des 50-jährigen Bestehens des Ver­eins­rings Vockenhausen im Juni.


Die 70er Jahre und ihre Musik! Das Ab­schluss­kon­zert des Chor­pro­jek­tes des Sän­ger­bun­des Vocken­hau­sen 1851 frischte bei der Schla­ger­par­ty am ver­gan­ge­nen Sams­tag das Ge­dächt­nis der Zu­hö­rer in der voll­be­setz­ten Jahn­turn­hal­le in Vocken­hau­sen auf.

Die Damen und Herren des Sängerbundes hatten während ih­res Chorprojektes alte Ohrwürmer der damaligen Hit­pa­ra­de einstudiert. Der Männerchor startete mit „Grie­chi­scher Wein“ und „Die kleine Kneipe“. Es würde den Män­nern zwar nach­gesagt, dass ihre Liebe dem Wein und den Kneipen gel­te, meinte Moderator Heiner Benz, doch man täte damit den Jungs unrecht, die weitaus mehr zu bie­ten hätten.

Den Beweis lieferten sie mit ihren Liedern. Abwechselnd stan­den Frauen und Männerchor alleine und gemeinsam als ge­misch­ter Chor auf der Bühne. Die Liedwahl des Frau­en­cho­res war romantisch. „Lieder der Nacht“, „Tränen lü­gen nicht“ oder „Butterfly“ von Daniel Gerard. Heike Brug­ger und Frank Förster sangen im Duett „Schön ist es auf der Welt zu sein“ und er­hiel­ten riesigen Applaus für ihre Solo­leistung.


Sängerbund hat schon 20 neue Stimmen.
Die Lieder der 70er Jah­re kom­men an im Pro­jekt­chor. Auch wenn sie nicht ganz die Fa­vo­ri­ten von Di­ri­gen­tin Sol­veig Wag­ner sind.

„Wunder gibt es immer wieder“ - so heißt es in dem be­rühm­ten Schlager von Katja Ebstein. Und gerade scheint es, als er­le­be der Sängerbund 1851 Vockenhausen, dass in die­ser Textzeile ein gutes Quäntchen Wahrheit steckt. Der Pro­jekt­chor, das neue „Baby“ des Gesangvereins, erfreut sich nämlich ungeahnter Beliebtheit. Rund 20 neue Sänger konn­ten bereits ge­won­nen werden. Das Erfolgsgeheimnis hin­ter dem kleinen Wunder ist findig und simpel zugleich: Ge­sun­gen werden we­der moderne Popsongs, noch Lieder aus der traditionellen Chorliteratur. Sondern das, was viele ken­nen und gerne mö­gen: Schlager aus den 70er Jahren.


„Wunder gibt es immer wieder“, „Tränen lügen nicht“ oder „Die kleine Kneipe“ - es gibt jede Menge bekannte Schlager der 70er Jahre. Dieser Zeit widmet sich nun der Sängerbund Vockenhausen.

„Wunder gibt es immer wieder“, „Tränen lügen nicht“ oder „Die kleine Kneipe“ - es gibt jede Menge bekannte Schlager der 70er Jahre. Dieser Zeit widmet sich nun der Sängerbund Vockenhausen bei einem Chorprojekt. Ziel ist es, ein breites Re­per­toire an Schlagern bei einem großen Konzert im No­vem­ber zu präsentieren. Der Startschuss ist gefallen, In­te­res­sen­ten können noch einsteigen.